Mandel

Prunus Amygdalus Dulcis🌸

Der Mandelbaum wird heutzutage hauptsächlich im Mittelmeerraum und in Kalifornien kultiviert. Das Mandelöl wird aus den Kernen gewonnen. Als ganzer Kern verzehrt hat die Mandel viel positive Eigenschaften, weshalb sie in deiner Ernährung unbedingt eine Rolle spielen sollte. Sie ist eine tolle Quelle für gesunde Fette, Eiweiße und Ballaststoffe. Magnesium, Vitamin E und weitere Mikronährstoffe sind auch in der Mandel enthalten. Auf die Verdauung und das Immunsystem hat der Kern ausschließlich positive Auswirkungen.

Doch auch in der Kosmetik wird die Mandel in Form von Öl oft und gern verwendet. Es dient hauptsächlich als Basisöl, es ist sehr gut verträglich und vielseitig einsetzbar. Für verschiedene Hauttypen als auch für die empfindliche Babyhaut eignet das Öl sich perfekt. In Cremes eingearbeitet erzeugt es eine weiche, geschmeidige und pflegende Konsistenz. Das Öl ist besonders für sensible Haut geeignet, es pflegt mild und hilft der Haut wieder ins Gleichgewicht zu kommen, Hautrauigkeit und Feuchtigkeitsmangel werden reduziert.

Hafer

Avena Sativa

Der Hafer gehört zu den Süßgräsern und wird schon seit vielen Jahrtausenden von uns Menschen verzehrt oder zu medizinischen Zwecken verwendet. Das Gras ist in der Küche ein wahres Allroundtalent, ob als Haferbrei, Baked Oats, Mehlersatz oder wie bei uns als Bällchen zubereitet. Steht Hafer bei dir noch nicht auf dem täglichen Speisplan solltest du das schnell ändern, denn das Gras enthält jede Menge Vitamine und Nährstoffe, würde ich alles aufzählten spränge das eindeutig den Rahmen dieses Beitrages, also nenne ich hier nur einige wenige Inhaltsstoffe.

Der Vitamin B1 Gehalt ist in keinem anderen Getreide oder Pseudogetreide (außer Amaranth) so hoch wie im Hafer. Schwindel, Schlaflosigkeit und Müdigkeit können dadurch verringert werden. Das Vitamin B6 kümmert sich um die Blutgesundheit und die Serotoninbildung. Isst man häufig Haferflocken, kann man getrost auf Fleisch verzichten, denn das Wundergras enthält einen hohen Eisen- und Magnesiumanteil.

Auch in der Kosmetik verwendet man das Haferextrakt. Es wird durch Extraktion mit Glycerin gewonnen. Das Extrakt wirkt entzündungshemmend und antihistaminisch, es lindert Juckreiz und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt, fördert die Hautregeneration und Wundheilung. Die darin enthaltenen Phytoöstrogene helfen auch gegen Haarausfall, darüber hinaus kann Haferextrakt gegen Akne, Schuppen und Schuppenflechte eingesetzt werden. Damit wird die enzymatische Synthese der Haut und der Haarfollikel gefördert.

Genau aus diesen Gründen verwenden auch wir das Haferextrakt gerne in unseren Produkten.

Hafer entpuppt sich als wahres Wundergetreide und sollte in der Küche als auch in deiner Kosmetik vertreten sein, er hat es sich durch seine Leistungen eindeutig verdient.

Zitronenhydrolat

Citrus Limon

Das Zitronenhydrolat entsteht bei der Herstellung von ätherischem Zitronenöle. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe werden im Wasser gebunden, so sind im Hydrolat noch viele wertvolle Substanzen der Ursprungspflanze enthalten. Die positiven Eigenschaften von Hydrolaten kann man vor allem in der Kosmetik vielseitig einsetzen.

Es wird hauptsächlich als Pflegeprodukt verwendet und lindert Reizungen, reduziert Entzündungen, reinigt die Gesichtshaut, wirkt tonisierend und sorgt dafür das sich die Poren zusammenziehen. Zitronenhydrolat wirkt wie ein Gesichtswasser und reguliert den pH-Wert der Haut, daher wird es vor dem Auftragen von Seren und Cremes verwendet. Das Hydrolat ist für jeden Hauttypen geeignet – ob ölige, unreine oder Mischhaut bis zu empfindlicher und normale Haut.

Das enthaltene Vitamin C und die Flavonoide schützen die Haut außerdem vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Natriumhydrogencarbonat

Natriumhydrogencarbonat, umgangssprachlich Natron oder Basenpulver genannt, ist ein geruchsloser, kristalliner Feinstoff, er ist eine basische Verbindung die zur Entsäuerung eingesetzt wird. Natriumhydrogencarbonat besitzt die chemische Summenformel NaHCO3. Dabei handelt es sich um ein Salz der Kohlensäure und wird den Hydrogencarbonaten zugerechnet.

Natron wird vor allem zum Backen verwendet, doch nicht nur dort findet es Verwendung, sein Anwendungsbereich ist riesig hier nur einige Beispiele:
In der Medizin gegen Sodbrennen und stoffwechselbedingter Übersäuerung. Im Haushalt zum Wasser enthärten, zur Entfernung verkrusteter Speisereste oder zur Geruchsneutralisation.

Es wird auch oft als Deo-Ersatz oder bei Schweißfüßen als Fußbad verwendet. Als Badezusatz hilft es bei der Entsäuerung des Körpers über die Haut, es fördert außerdem die hauteigene Rückfettung und sorgt so für eine glatte und geschmeidige Haut.
Wie gesagt der Anwendungsbereich ist riesig!

Zinc Ricinoleate

Zinc Ricinoleate ist ein hochwirksamer Deo-Wirkstoff pflanzlichen Ursprunges, der auf Basis eines Zinksalzes wirkt, nämlich der Ricinolsäure.

Die natürliche Transpiration wird nicht gehemmt, es verfügt über keine bakteriziden oder fungiziden Eigenschaften. Dadurch wird die natürliche Hautflora nicht beeinträchtigt.

Zinc Ricinoleate wirkt desodorierend, das bedeutet, es hemmt oder überdeckt effektiv unangenehme Gerüche.

Daher verwenden wir diesen Rohstoff in unserer Deocreme um Geruchsmoleküle die bei der Zersetzung von Bakterien (Schweiß) eingefangen und absorbiert werden. 

Patchouli

Pogostemon Cablin

Aus dem in Südostasien heimischen Halbstrauch wird durch Wasserdampfdestillation der Blätter das allseits bekannte Patchouliöl gewonnen.
Innerlich angewendet habe das Öl eine antiseptische, wundheilende, nervenberuhigende und aphrodisierende Wirkung.
Bei schlecht heilenden Wunden soll Patchouliöl als Waschung und Auflage zur schnelleren Heilung beitragen. Bei Verdampfung im Diffuser oder der Duftlampe sorgt das Öl für eine warme, sinnliche Atmosphäre. Die Tore zu unserem Unterbewusstsein, zur Sinnlichkeit und zu unseren Trieben öffnen sich. Das Öl sorgt dafür, dass wir uns unserer Sinnlichkeit hingeben. Eine tiefe Freude am Körper, am Lieben und Genießen der Lust entsteht.

„Gib dich hin, es gibt nichts Schöneres!“

Rose

Rosa damascena

Die Rose gilt als Königin der Blumen und symbolisiert die Liebe.

Sie wird vorwiegend im asiatischen Raum angebaut, durch Wasserdampfdestillation der Blüten wird das gut duftende Rosenöl gewonnen. Um 1kg der Rosenessenz zu erhalten benötigte man rund 5000kg frische Blüten. Aus diesem Grund ist reines ätherisches Rosenöl auch eines der teuersten Öle.

Nicht nur der Duft dieser Blume hat anregende und positive Wirkungen auf uns, auch bei innerer Anwendung zeigen sich viele bekömmliche Effekte. Sie soll nicht nur herzstärkend, krampflösend, wundheilend und blutstillend wirken, äußerlich angewandt kann das Öl bei Ekzemen oder Gürtelrose gesundend wirken. Natürlich hat auch der betörende Duft der Rose verschiedene Auswirkungen auf uns. So erzeugt es eine warme, weiche Atmosphäre in welcher Milde, Güte und Verständnis gedeihen. Rosenöl wirkt außerdem stark antidepressiv und aphrodisisch. Das Herz kann sich öffnen für die Liebe zur ganzen Welt.

„Liebe über alle Grenzen hinaus!“

Jojoba

Simmondsia chinensis

Der Jojobastrauch wird hauptsächlich in Israel, Mexiko und Kalifornien angebaut. Das Öl wird durch Kaltpressung aus den Nüssen gewonnen. Die olivengroßen Samen enthalten kein Öl, sondern ein flüssiges Wachs, im Gegensatz zu Ölen besteht es aus einer Verbindung von ungesättigten Fettsäuren und langkettigen Alkoholen. So lautet eigentlich die korrekte Bezeichnung Jojobawachs.

Das Öl wurde in den letzten Jahren zum Star in kosmetischen Produkten. Es reguliert den Feuchtigkeitshaushalt und stabilisiert den Fettfeuchtigkeitsmantel der Haut, dies ist vor allem bei juckender Haut oder Neurodermitis von großem Wert. Die Haut wird glatt und geschmeidig, das Öl hilft bei trockener und gereizter Haut diese widerstandsfähiger zu machen, es zieht schnell ein und hinterlässt kaum Fettglanz. Das enthaltene Vitamin E stärkt das Bindegewebe und beugt Faltenbildung vor.

Jojobaöl (-wachs) gleicht einem wahren Wunderwirkstoff in der Kosmetik und wird daher von uns ausgesprochen gerne in unseren Produkten verwendet.

HACCP

HACCP zertifiziert!

Die Abkürzung HACCP bedeutet ausgeschrieben „Hazard Analysis Critical Control Points“ und ins deutsche übersetzt soviel wie „Risiko Analyse Kritischer Kontrollpunkte“.

Hier werden die Herstellung, Verarbeitung, Verpackung, Lagerung und der Vertrieb der produzierten Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel auf die Sorgfalt und die einwandfreie Einhaltung hygienischer Maßstäbe kontrolliert. Kritische Kontrollpunkte müssen überdies ständig kontrolliert und für die Kontrollbehörde dokumentiert werden. Obendrein sollen alle Mitarbeiter regelmäßig zum Thema Hygiene geschult werden um den korrekten Umgang mit den Lebensmitteln sicherzustellen.

So sind wir bestens gerüstet um auch im Bereich Nahrungsergänzungen die Beste Qualität unserer Produkte zu sichern!

Kein Palmöl ist auch keine Lösung!

Palmöl wird momentan von so gut wie jedem verteufelt und als schlecht und umweltzerstörerisch dargestellt. Bis zu einem gewissen Grad trifft dies auch zu, doch den ganzen Palmölbedarf durch andere Pflanzenöle zu ersetzen ist wiederum auch keine Lösung.

Palmöl ist auf einer Fläche von einem Hektar mit 3,3 Tonnen fast fünfmal so ertragreich wie unsere heimischen Raps- und Sonnenblumenpflanzen. In Deutschland fließen 41% des importierten Palmöles in Bioenergie (Biodiesel), 40% in Lebensmittel (inkl. Tiernahrung) und nur 17% in industrielle Verwendung. Von diesen 17% machen den größten Anteil Wasch-, Putz- und Haushaltsreiniger aus!  Jeder kann seinen Palmölverbrauch einschränken in dem er sein Konsumverhalten überprüft. Wasch- und Putzmittel werden häufig stark überdosiert, hier reicht es schon, einfach weniger zunehmen. Man kann auch Fertigprodukte (die ja ohnehin nicht gesund sind) weglassen und den Fleischkonsum einschränken. Das Ergebnis dieser Maßnahmen ist nicht eine „Umverteilung“ sondern eine Reduktion! Wir haben es in der Hand.

Wie ihr seht ist der komplette Austausch von Palmöl nicht machbar und auch nicht sinnvoll. Wenn das benötigte Öl aus anderen Pflanzen gewonnen wird, würde sich das Problem einfach nur verlagern.

Quelle: WWF Studie: Auf der Ölspur.